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Gartengestaltung: 3 Anregungen zur Planung von Sträuchern und Bäumen im Garten

Bäume und Sträucher gliedern den Garten und bieten Sicht- und Windschutz. Manche Gärten kann man so optisch verändern und dadurch interessanter gestalten, wiederum andere Gärten erhalten neue Einblicke und es erschließen sich neue Perspektiven auf den Garten.

Gewöhnlicher Schneeball, einer der besonderen schönen Sträucher in einem Naturgarten
Gewöhnlicher Schneeball

Tipp 1: Gartenplanung von groß nach klein

Seinen Garten sollte man von groß nach klein planen. So bekommt man es überall geraten. Da ich selbst kein gelernter Landschaftsgärtner bin, habe ich mich auch danach gerichtet und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 

Vorneweg: Ich finde jeder Garten sollte Bäume und Sträucher haben, egal wie klein dieser ist, da gerade diese Pflanzen dem Garten mehr Höhe verleihen, ihn auch unterteilen und den Garten spannend machen. 

Zu Bedenken gibt es einiges: Wie groß werden die Bäume und Sträucher? Passen sie in meinen Garten? Sollen die Bäume und Sträucher als Hecke gepflanzt werden oder solitär stehen? Was will ich mit ihnen bezwecken? Sollen sie dekorativ sein oder etwas essbares bieten? Wann blühen die Gehölze? (Wichtiger Aspekt für unsere lieben Wildbienen) und wie ökologisch wertvoll sind die Bäume und Sträucher?

Bei der Auswahl der Bäume und Sträucher habe ich versucht, möglichst auf einheimische Varianten zurückzugreifen. Wir haben neben mehreren einheimischen Sträuchern auch Obstgehölze im Garten, da dieser Garten ja auch für uns Menschen attraktiv und nützlich sein soll. 

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Tipp 2: Gartengestaltung aus Fenstersicht

Eine Bekannte gab mir den Tipp, meinen Garten aus der Fenstersicht zu planen. Also, von dort, wo ich die meiste Zeit sitze und den Garten am besten einsehen kann. Sowohl im Sommer als auch im Winter.

Durch unser Wohnzimmerfenster und von der Terrasse aus, kann man nur den Teil des Gartens überblicken, der als Spielbereich für die Kinder und als Staudengarten gedacht ist. Hier habe ich mir “Zimmer”, also Bereiche für verschiedene Tätigkeiten überlegt. Unser Garten ist dreieckig geschnitten, breit an der Terrasse und zum Ende hin spitz zulaufend.

So habe ich den Spielbereich an der Terrasse geplant, dieser sollte möglichst offen gestaltet sein und Platz für ein Spielgerät, in unserem Fall eine Schaukel, bieten. Also kam für diesen Bereich leider nur Rasen in Betracht, da eine Blumenwiese einfach zu hoch wird und nicht begehbar ist. Mittlerweile weiß ich, dass es auch sogenannte Kräuterrasenmischungen gibt, da habe mich aber noch nicht eingelesen.

Umgeben ist der Spielbereich von großen Staudenbeeten, die auch als Sichtschutz dienen sollen. Ganz klassisch hinten hohe Stauden oder strukturgebende Sträucher und nach vorne hin kleiner werdend. In die Beete habe ich an verschiedenen Stellen Sträucher und Bäume gesetzt. Zum Beispiel in die Sichtachse zu den Nachbarn. Ich wollte keine komplett umschließende Hecke, aber doch Privatsphäre. Also habe ich einzelne Sträucher in die Sichtachse der Fenster gesetzt.

Beachtet beim Setzen von Bäumen und Sträuchern aber unbedingt die Vorgaben des Landes. Vielerorts gibt es verschiedene Vorgaben zum Pflanzabstand zu der Grenze des Nachbarn. Je nachdem wie wüchsig der Baum oder Strauch ist, gibt es verschiedene Vorgaben.

Im hinteren Bereich unseres Gartendreiecks wollte ich einen kleinen Ruhebereich anlegen. Durch den heftigen Westwind, der bei uns immer weht, habe ich hier eine drei Meter lange Hecke aus Liguster gesetzt. So hoffe ich, können wir in ein paar Jahren auch dort ungestört sitzen und den Garten aus einer ganz neuen Perspektive geniesen.

Dieser Bereich ist derzeit aber noch nicht fertig. Er wird von einer Trockenmauer zum Spielbereich abgegrenzt und den Boden möchte ich so bearbeiten dass ein sog. Sandarium entsteht. Also ein Bereich, in welchem bodenbrütende Wildbienen ihre Gänge graben können. Da diese Bienen absolut harmlos sind, können wir hier auch einen Sitzplatz integrieren ohne Gefahr zu laufen, von den Bienen gestochen zu werden. Hier habe ich eine Süßkirsche und eine Süßmandel gepflanzt. In der Hoffnung, dass diese Bäume in ein paar Jahren schöne Schattenspender werden und wir noch etwas zum Naschen haben.

Tipp 3: Strukturen im Garten durch Wege und Sitzecken

Mach dir Gedanken darüber, wo du wann sitzen willst, wie du dich im Garten bewegen willst, wo welche Bauten wie Fahrradschuppen oder Gartenhaus hin sollen und für was dein Garten genutzt werden soll. Gehe möglichst die Wege ab und wähle den direkten Weg! Menschen sind faul und kürzen gerne ab. 😉

Durch die Wege ergeben sich automatisch Bereiche und Strukturen im Garten, die dann wieder für die Planung von Beeten, Spielflächen (Trampolin, Schaukel, etc.) oder sogenannten Zimmern genutzt werden können.

Oft wird der Fehler gemacht, einen kleinen Garten nicht einzuteilen, sondern eine große Fläche daraus zu machen, da viele denken, so könne man das meiste aus seinem Grundstück herausholen. Stattdessen sollte man auch kleinere Gärten in Zonen unterteilen. Dadurch kann man nicht direkt alles einsehen und der Garten wird spannender und strukturierter. So findet sich immer etwas neues zum Entdecken.

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